INSTITUT für MUSIKWISSENSCHAFTE

MUSEUM für MUSIKGESCHICHTE

Táncsics u. 7. Budapest, 1014

 

„das Museum ertönt”

 

DIE JAHRHUNDERTE DER BUDAER BURG

IN MUSIK UND TANZ

 

HISTORISCHE KONZERTE MIT TANZ

IM PALAIS ´ERDöDY`

 

Am Freitag, den 3., und am Sonntag, den 12. August 2001

um 19:30 Uhr

 

Mitwirkende:

SONATORES PANNONIAE

Historische Blaskapelle

mit der Leitung von:

László Borsódy

 

Gesang und Drehleier

Ádám Buda

 

ALBA REGIA TANZGRUPPE

mit der Leitung von:

József Botos



Das Palais Erdödy ist das einzige Stadt-Palais aus der Barockzeit im  Budauer Burgbezirk, und damit eines  unserer hervorragensten architektorischen Monumente von großer Bedeutung.

Hier befindet sich das Institut für Musikwissenschaftend Ungarische Akademie der Wissenschafften und dessen Museum für Musikgeschichte. Die ständige Ausstellung des Museums stellt dem Publikum die Denkmäler der Ungarischen Instrumentenkultur vor. Unter anderem können die Besucher Besonderheiten wie die 'tárogató' (Schnabelflöte), 'csákány' (Steinflöte), oder das Pedalzimbal von Schunda betrachten.

Die vom Bartók-Archiv zusammengestellte Ausstellung "In der Werkstatt von Bartók", stellt die Kompositionsmethoden des Komponisten, die Geburt eines Bartók-Werkes vor.

Das Museum für Musikgeschichte organisiert seit seiner Entstehung musikhistorische und zeitgenössische Konzerte.

Zusammen mit Musiker und Tänzer entschließt sich das Museum,  sein  Publikum durch die Musik und die Tänzen  der Jahrhunderte der Budaer Burg ab der Renaissance durch den Barock bis zum  Reformzeitalter durch zu führen.

Im Budauer Königshof trafen die europäischen Tänze und Musikstilrichtungen auf begeisterte und berufene Anhänger. Jünglinge, Musik- und Tanzmeister, die studierten, reisten, oder beim Militär im Ausland dienten, brachten und gaben die neueste Mode weiter. Die Beziehung war aber nicht einseitig. West- und Südeuropäische Tanzmusiksammlungen enthalten Tanznamen in grosser Menge (Ungarischer Tantz, Ungaresca, Heyducken Tantz), die darauf hinweisen, daß die Schönheit und Virtuosität der ungarischen Tänze die Ausländer, die bei uns herumgekommenen waren,  mit sich riß.

Während der zwei Abenden können die Besucher die reiche Sammlung  des Museums kennenlernen und den Klang der historischen Instrumente – gespielt von der Ensemble Sonatores Pannoniae – bewundern. Die erklingenden Musiknummer werden vom Tanzensemble Alba Regia zum Leben erweckt.


Programm

 

Fanfaren, Turmmusik

Intrada

 

Gelosia (Italienischer Tanz aus dem 15. Jh.)

Pavane
Gaillarde
Branle

(Französische und Italienische Tänze aus  dem 16. Jh.)

 

Gesang begleitet von einer Drehleier

 

Kerzentanz

Kappentanz
Ungaresca

 

 (Ungarische Barocktänze)

Pause

 

Intrada

Kontratanz

(Ungarischer Barocktanz)

 

Drehleier

Menüett

Bourrée

Allemande

Gigue

(Französische Barocktänze)

 

Turmmusik aus Sopron

(Barockmusik)

 

Masurka

Forgatós (Kurbel)

Verbunk (Werbung)

(Ungarische Tänze aus dem 19. Jh.)

 

während der Pause Führung durch die Ausstellung

im Museum für Musikgeschichte


Karten erhältlich

Ort und Stelle des konzertes und bei den grosen Kartenbüros

Pesti Vigadó Kartenbüro V. Vörösmarty tér 1.

Music Mix Kartenbüro Bp. V.,Váci u. 33,  Kecskeméti u. 8, Mammut Plaza, Széna tér


Die Konzerte werden organisiert von: Studio Konkam

 

Unterstützung von:

 Wirtschaftsministerium und das Ministerium für das  Nationale Kulturerbschaft

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